Holes

18 Loch / Par 72  

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Weiß: 6112 m
Gelb: 5953 m
Blau: 5636 m
Schwarz: 5459 m Golfcard GPS
Rot:  5076 m
Orange: 4726 m
GolfCard™ GPS

Course GC St Oswald
     

LOCH

BESCHREIBUNG

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hole_01

Gleich zum Einstieg muss man das erste Loch mit Köpfchen spielen. Wer mit dem Driver 240m überwinden kann, soll ihn im Bag lassen und auf ein H5 oder weniger zurückgreifen. Nur zu gerne landen hier die Bälle durch das Dogleg rechts im rechts gelegenen Out oder geradeaus unterhalb des Fairways im Semi-Rough. Die Windrichtung und die Pin Pos des links gelegenen Loch 16 einprägen – die Infos braucht man später noch!! Der zweite Schlag darf ruhig vor dem Green landen. So umgeht man einerseits die Bunker links und den Graben rechts, aber es gilt 140 bis 170 m zu überwinden. Ein Boogey zu Beginn der Runde kann man als „In Ordnung“ bezeichnen.

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hole_02

Eines der schönsten Golflöcher Osterreichs. Man steht erhaben 30m über dem 160m entfernten Fairway. Dazwischen befindet sich Sumpfgestrüpp. Wer das Fairway mit dem Driver nicht trifft, der droppt letztlich rechts neben dem Gestrüpp. Longhitter treffen von dort mit einem Fade und einem H3 das Green. Üblicherweise wird die Annäherung aus 110 m gespielt – meist ein Par.

Druck 

hole_03 Schon am Abschlag denkt man sich: Ein nicht allzu langes Par 5. Gelingt der Drive und man liegt um die 210m vom Green entfernt, redet einem der innere Schurke ein zu attackieren – lassen Sies bleiben! Konsequentes Golf mit einem Transporter zur 100er Marke spielen, dann aufs Grün mit dem Ball und ein Par eintragen, denn der Wassergraben (80m vorm Green) und die Steinmauer (60m) verhindern zu 95% die Eagleattacke. mixit 
hole_04 Großzügiges Grün, aber ehrwürdig in Schlagrichtung gebaut und aus 177m etwas schmal beim hinschauen. So verhält es sich auch beim Anspielen. Je nach Fahnenposition kann man sich beim 3stufigen Grün vergeigen oder einlochen. Chip Putt ist die gängigste Variante. Den Putt von hinten-oben nach vorne-unten sollte man eher vermeiden. Es zählt zu den leichteren Löchern des Platzes. generali_logo
hole_05 Vom Abschlag hat man einen herrlichen Ausblick über die zuvor gespielten Löcher. Man steht am Abschlag eines der längsten Par 5 Europas und darf diesen Augenblick leider nur kurz genießen. Der Driver sollte den Ball mind. 142m über den Damenabschlag bewegen, sonst zahlt der Herr. Üblicherweise kommt er von Weiß vor dem Abhang zu liegen. Von Gelb liegt er unterhalb dieses Hanges oder aber auch in der Schräge. Der zweite Schlag muss beherzt mit einem Holz gespielt werden, denn der Teich (rechts gelegen) sollte überwunden werden um aus 120m das Green anzuspielen. Ein Par sollte für jeden drinnen sein – aber das Green ist schwer zu lesen obwohl es frei von Tücken ist! Superfund_logo
hole_06 Index 1 – und schon zuckt man zusammen. Natürlich ist das Loch nicht leicht zu spielen, vor allem das Anspielen des Grüns macht zittrige Knie. Hinten Out und rundherum „wässriges“ Gestrüpp. Aber Kopf hoch, den Drive ruhig hinausjagen und aus 110 bis 125m einen ruhigen Schlag aufs Green setzen. Der Ball hält sicher, denn das Green gehört zu den „alten 9“. Nachdem ein Par und sogar Birdies hier immer möglich sind gilt die Devise: Lieber auf 40m vorlegen als riskant das Green treffen wollen. Ein Loch das man mit Hirn spielen muss.
hole_07 Hier macht sich der Einfluss des Designers erstmals bemerkbar. Nur die Landezone nach dem Drive ist flach, ansonsten hängt das Fairway nach rechts weg und dazwischen ist das Fairway wellig wie auf Plätzen in Irland. Ein guter Drive liegt 200m bis 220m vom Green entfernt. Hier kann man attackieren, obwohl es stetig leicht Hang aufwärts geht. Die Attacke muss Mitte Links vom Green erfolgen. Alles andere endet in einem Debakel im Gestrüpp beim rechts stehenden Weichselbaum oder links in den Bäumen und Sträuchern. Konservatives Golf hat sich auch hier bestätigt, auch wenn der Transporter nur 120 oder 150m weit gehen muss. Das Green sollte man generell “linkslastig“ anspielen, damit einem Par nichts im Wege steht. Im übrigen sind links vom Fairway Kirschen zu ernten, sofern die Jahreszeit stimmt! Holzhaider_logo
hole_08 Kurz aber „Oho“ zeigt sich die kürzeste aller Spielbahnen. Das Green hängt leicht von links nach rechts, wo es letztlich vor einem steilen Hang endet. Die Pin-Position macht aus diesem Loch ein Freude- oder Frustloch. Steht die Fahne rechts am Green …. sind Clubmeisterschaften…Ein Par spielt man dann nur mit dem Quäntchen Glück. Bezirksrundschau
hole_09 Die schmale Schneise vom Abschlag verursacht bei vielen Stress, dabei fliegt der Ball ohnedies nach vorne und biegt nicht nach 4m Flugphase scharf nach links ab. Je nach Pin-Position sollte man das breite Fairway links bzw. rechts anspielen. Das Green hängt nach vorne zum Teich, der fallweise Bälle aufnimmt. Ein Loch, das eigentlich leicht ist, aber mental Probleme bereiten kann. Trotzdem spielt man hier traditioneller Weise ein Par. HandyShop_logo
hole_10 Halfway absolviert, aber sofort heißt es wieder volle Konzentration. Ein H3 bewegt den Ball auf das 190m entfernte Plateau. Von dort sind es 80m aufs Grün in einem leichten Dogleg nach Links aber nach oben – ein Eisen mehr. Steckt die Fahne kurz soll man die Fahne nicht überschlagen. Gelingt der Putt retour zum Loch nicht, muss man überlegen ob man nicht besser chippt. Der Putt haut nämlich ab. Umgekehrt, bei Pin-Pos hinten im Grün, darf der Putt nach oben beherzt ausfallen. Auch hier gilt, wie beim Loch 7, eher links halten obwohl dort ein Bunker ist.  
hole_11 Ein langes Par 4, das früher das 2. schwierigste Loch war. Schafft man es nicht, mit dem 2. Schlag das Green zu erreichen, so entscheidet man sich am besten zu einer Vorlage mit einem ergänzenden Chip-Putt. Alles andere versaut einem möglicherweise sogar das Boogey.
hole_12 Dogleg rechts. Ein Eagle spielen oder zumindest ein Birdie. Der Drive muss zur 200er Marke, den man über den Bunker in der Landezone ziehen lässt. Der Roll macht den Rest. Wer unbedingt aufs Grün zum Eagle will, muss links vom Green anhalten, dort lauert aber ein riesiger Baum und dahinter das Out… Der Teich beim Damenabschlag auf der linken Seite kommt nur ins Spiel, wenn man verunsichert ist und glaubt, dass man den Ball gar nicht zum Bunker bringt. Falsch. Gelassen bleiben – links vom Bunker anhalten – durchziehen – entspannt zum Ball gehen, der dann auf 240 m zur Fahne liegt. Transport auf 90 – Annäherung – 2 Putts – Par. So ging’s. Hat man aber nur das Eagle und Birdies im Kopf, kann viel passieren. snowspace_flachau_logo
hole_13 Wer aus 200m Entfernung das Erbsengrün trifft, darf sich „Tiger“ nennen. Das Green ist zwar nur leicht wellig, aber die Breaks sind schwer zu lesen. Links geht es steil den Hang zum Fairway 12 hinunter und ein Bunker mischt ebenfalls mit, von dem man das Loch nicht sieht. Die Sichere Variante: Mittig vorlegen und Chip-Putt spielen. So spielt man ein Par – alles andere nennt man Glück.  

  

hole_14 Viele bezeichnen das Par 4 mit dem Dogleg nach Rechts bei 170m als eines der schönsten Golflöcher und dieser Meinung schließe ich mich an. Allerdings ohne Selbstvertrauen geht nichts, denn vom Abschlag aus glaubt man, sich schmal machen zu müssen, um den Ball über das Wasserhindernis (mit Gestrüpp) zu bringen, ohne links und rechts die Bäume zu treffen. Gelingt der Abschlag liegt man bequem Mitte Fairway und sieht das Green, das sich links zur Hälfte hinter einem Teich versteckt. Das Green ist das schwierigste vom Platz. Drei-Putts spielt man nur, wenn quer oder abwärts zum Loch putten muss und das gilt es zu vermeiden.  
hole_15

Aufteen, ausrichten – hier ist kein großer Teich, drei mal vorsagen – mit dem E8 ohne zu zögern durchziehen. Die Birdiechance sollte man allerdings nutzen.
Achtung: An den Wind erinnern, den man am Abschlag 1 hatte!! Der Gegenwind verlangt ein Eisen mehr, obwohl man ihn wegen der Bäume hinter dem Green nicht spürt. Das Fallenlassen von Schnittgras bringt – Windstille. Hat man den Wind „vergessen“ droppt man unweigerlich – unnötigerweise.

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hole_16 Das ist eines der Schlüssel-Löcher – nicht nur von Weiß. Die Länge sagt ohnehin alles (Gelb 352m). Die Optik lässt einem glauben, dass man einen Slice hinter dem Bach findet. Ja – sicher, aber im Out. Die Outlinie geht in Blickrichtung der rechts stehenden Bäume entlang. Hier muss man einen geraden Schlag setzen. Der Rest ist ein Kinderspiel, allerdings sieht man das Loch nicht beim Anspielen (die Fahne schon). Das Putten macht spaß, weil man oft mit Publikum puttet. Das 16er ist übrigens die einzige Spielbahn,  bei der man das Loch beim Anspielen nicht sieht. Beim Abschlag 1 die Pin Pos gemerkt?  
hole_17 Weshalb man hier den Ball so gerne nach links verzieht mag daran liegen, dass der Duft der Küche über den Abschlag weht und die Tendenz rasch ins Clubhaus zu wollen vorherrscht. Bleibt man davon unbeeindruckt und hält man sich rechts vom Baum am Fairway, hat man die halbe Miete eingespielt. Das Green ist immer rechts anzuspielen, oder man lässt den Schlag kürzer mit Chip – Putt Weglehner_logo
hole_18 Die Optik macht das Loch vom Abschlag schmal. Geht man vor und hat man noch immer wackelige Beine, steht man auf einem 80m breiten Fairway und man stellt die Ängstlichkeit in Frage. Das Loch kann man auf verschiedenste Weise spielen. E5 oder E6, dann Schlag aufs Grün oder H3 nach links gespielt, damit man dem ewig langen Bunker auf der rechten Seite ausweicht, Pitch aufs Grün. Nun genießt man das Summen der Menschenmassen und puttet zum Birdie – nimmt das ohhhhh entgegen und schiebt den Ball zum Par ins Loch. Mit einem solchen sollte man üblicherweise die Runde beenden. Gösser_logo